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BayernLB-Prozess in 2013

Der Spiegel berichtete bereits gestern, die Süddeutsche Zeitung  heute über den nahenden Prozess gegen die BayernLB-Vorstände, die in 2007 den überteuerten Kauf der HypoAlpeAdria Bank (HGAA) in Klagenfurt zu verantworten haben.

Im Zusammenhang mit dem Haftprüfungsantrag des wegen der Formel 1-Anteile wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilten Ex-BayernLB-Vorstands Gerhard Gribkowsky kommt das Oberlandesgericht München nach Einsicht in die Unterlagen zu dem HGAA-Verfahren zum Schluss, dass “die Zulassung” der bereits im Mai 2011 erhobenen Anklage wegen Untreue “wahrscheinlich” sei. Das gehe aus einem von der zuständigen Kammer eingeholten Gutachten hervor. Dieses Dokument stütze “die der Anklage zugrunde liegende Annahme eines überteuerten Ankaufs der HGAA-Anteile”, wie der Spiegel schreibt.

Es geht also voran mit der Aufklärung der Verantwortung – zumindest beim ehemaligen Vorstand. Die gerichtliche Aufarbeitung der Rolle des damaligen Verwaltungsrats der BayernLB mit den Herren Kurt Faltlhauser, Erwin Huber, Siegfried Naser, Georg Schmid, Beckstein, Schaidinger, Herrmann und Co. bleibt weiterhin offen.

Ihre Milliardengrab-Redaktion