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Da muss ich dem Ausschussvorsitzenden Kreuzer mal Recht geben, wenn er sagt: „Es ist für die Vorbereitung von Untersuchungsausschüssen ideal, solche Vermerke zu schreiben.“
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Posted in Akten, Huber, Kommentar, Zeil, Zeugenaussage
>Die Süddeutsche Zeitung gefällt sich gerade als Horsts Hofberichterstattung. Nur leider begleitet sie keinen Kaiser nach China. Was Seehofer da alles von sich gibt, lässt nicht besonders tief blicken.
Auf dem Hinflug hat ihm die Staatskanzlei vier Aktenordner mitgegeben, zur Vorbereitung auf das Gastland. „Noch nie, seit ich Ministerpräsident bin, habe ich so viel gelesen“, habe er der SZ gestanden. Die Akten über den Landesbank-Skandal, die er vorgelegt bekommen habe, seien nicht so umfassend gewesen. China, folgerte gestern die SZ, „ist – ganz global gesehen – schon ein wenig wichtiger als die Landesbank“. Bei der Landesbank geht es ja – ganz lokal gesehen – für Bayern auch nur um eine Bilanz von 400 Milliarden und um Verluste in mindestens zweistelliger Milliardenhöhe.
Mindestens so entlarvend sind seine heutigen „humorvollen“ Einlassungen. In China, plappert Horst Seehofer munter, bedeute Zentralismus Frieden – und Frieden sorge für Harmonie: „Höchste Harmonie bedeutet also, dass alles in einer Hand sein muss“. Darum also geht es in unserem heimatlichen Zentralstaat gar so harmonisch zu. Am harmonischsten war es allerdings unter Stoiber.
Wie wäre es, wenn wir den Platz vor der Staatskanzlei in „Platz des himmlischen Friedens“ umbenennen würden?
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Ich komme mir vor wie ein Kumpel untertage:
immer tiefer wühle ich mich rein in die ungeheuerlichen und uferlosen Machenschaften im Zusammenhang mit Kauf und Besitz der Kärntner HGAA durch die bayerische Landesbank. Über 100 Aktenordner mit insgesamt Zehntausenden von Seiten, die meisten davon Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft – allein das Umblättern dauert schon Stunden. Aber was ich zutage fördere, ist eben nicht irgendein wertvolles Metall. Bis jetzt bin ich unter all den Verantwortlichen noch auf keinen einzigen gestoßen, der sich wirklich verantwortungsbewusst verhalten hätte.
Schon vor dem Kauf haben sich Kriminelle bereichert: u.a. kroatische Mafiosi, Immobilienspekulanten, Waffenhändler und Geldwäscher. Die ungedeckten Schecks sind dann später geplatzt.
Durch den Kauf haben sich österreichische Adelsfamilien und deutsche Unternehmer um Tilo Berlin eine goldene Nase verdient.
Vorstände haben – die Staatsanwaltschaft ermittelt – nicht korrekt gearbeitet, vermutlich sogar absichtlich zum Schaden der Bank.
Und die Verwaltungsräte aus Sparkassenverband und CSU-Regierung, von Faltlhauser, Huber über Beckstein bis Schmidt, haben alles mit sich und der Bank machen lassen.