Offener Brief an BayernLB: Ausstieg der BayernLB aus der Co-Finanzierung der Dakota Access Pipeline

Die Landtags-Grünen fordern den Rückzug der staatlichen BayernLB aus der Co-Finanzierung der umstrittenen Dakota Access Pipeline in den USA. „Es ist falsch, wenn eine staatliche bayerische Bank eine Pipeline in den USA finanziert, die die Lebensgrundlagen der dortigen Bevölkerung bedroht“, so der finanzpolitische Sprecher Thomas Mütze.

Gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause und der haushaltspolitischen Sprecherin Claudia Stamm wendet er sich in einem offenen Brief  an den Vorstandsvorsitzenden der BayernLB, Dr. Johannes-Jörg Riegler. Thomas Mütze: „Wir halten es für zwingend, dass die BayernLB aus diesem Projekt aussteigt und möchten Sie bitten, entsprechende Schritte einzuleiten.“

Nach Informationen der Landtags-Grünen unterstützt die BayernLB eine am Bau der Ölpipeline beteiligte, bayerische Firma. Das Projekt, das die Trinkwasserversorgung eines Sioux-Reservats bedroht, wurde von der Obama-Administration zuletzt gestoppt, wird unter US-Präsident Donald Trump nun aber weiter betrieben.

Anlage: Offener Brief an die BayernLB zur Dakota Access Pipeline

 

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