BayernLB-Halbjahresbilanz: Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen

Hohe Zusatzlasten machen Rückzahlungsplan zur Makulatur

unsere Pressemitteilung,  München (27.8.2012/bea).

Die Grünen im Bayerischen Landtag sehen sich in ihren Befürchtungen bestätigt, dass die Fehler der Vergangenheit die BayernLB noch auf Jahre hinaus finanziell massiv belasten werden. „Alleine die Pensionsverpflichtungen dürften sich insgesamt auf rund 1 Milliarde Euro aufaddieren“, erklärt der Landesbank-Experte der Fraktion, Eike  Hallitzky. Damit sei auch klar, dass die von Söder
vollmundig angekündigten 5-Mrd.-Euro-Rückzahlungen der Bank an die bayerischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eher dessen ausgeprägtem Wunschdenken entsprechen als der Realität.

Eike Hallitzky: „Umso wichtiger ist es deshalb, dass die BayernLB ihr zukünftiges Geschäftsmodell solide gestaltet. Ausdrücklich nein sagen wir zu der Absicht des CSU-Finanzministers, die Landesbank erneut auf die undurchschaubaren US-Märkte zu treiben.“ Söder hatte noch vor wenigen
Tagen angekündigt „durchzustarten“, um die BayernLB zu einem der drei größten Finanzierer für Windenergie in den USA zu machen.

Wie Eike Hallitzky betont, ist der Energiemarkt in den USA sehr instabil und stark abhängig von der jeweiligen politischen Führung. „So wünschenswert es ist, dass sich die BayernLB in der deutschen Energiewende engagiert, so gefährlich ist es, mit dieser vergleichsweise kleinen Bank erneut die Weltmärkte erobern zu wollen.“

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