Tropfen auf dem heißen Stein

Milliarden von Euro hat die BayernLB mit amerikanischen Schrottimmobilienpapieren versenkt. Sie hat Schulden von Schuldnern aufgekauft, die bei einer bayerischen Sparkasse nie und nimmer einen Kredit bekommen hätten. Die Geschäfte wurden regelmäßig ohne sorgfältiger Prüfung von Vorstand und Verwaltungsrat der BayernLB abgenickt. Seit dieser Woche ist bekannt, dass zur generellen Missachtung der Sorgfaltspflichten seitens der Bank in einigen Fällen auch eine Täuschung durch den Verkäufer der Verbriefungen stattfand. Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wird allerdings die Rückgängigmachung dieser Geschäfte sein. Vielmehr betonen wir, dass die BayernLB diese Art von Spekulationsgeschäften nie hätte unternehmen dürfen – was auch die Gutachter im Untersuchungsausschuss und die Sonderuntersuchung im Auftrag des Landtags bestätigten.

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