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Mit ihrem Abschlussbericht bestätigen FDP und CSU das nette Bild auf ganzer Linie

An dieser Stelle hatten wir aus der Feder des SZ Karikaturisten Hanitzsch eine Abwandlung der berühmten Drei-Affen-Karikatur mit den “bayerischen Tockern” Huber (hält sich die Augen zu), Beckstein (hält sich die Ohren zu), Faltlhauser (hält sich den Mund zu). Hinter all den Personen stand noch der Schatten von Edmund Rudi Stoiber.  Die Lizenz zur Verwendung des Bildes lief im September 2011 aus, eine Verlängerung war zu teuer.

Die Blog-Redaktion im Oktober 2011

 
 

Mitschnitt aus PK vom 10.02.11

>Liebe BlogleserInnen,

am Donnerstag präsentierte der Vorsitzende des BayernLB-Untersuchungsausschusses Kreuzer (CSU) anlässlich der Abgabe des Mehrheitenberichts seine Sicht der Welt. Eine Welt, in der die CSU-Verwaltungsratsaltlasten Faltlhauser, Huber, Naser, Hermann, Schmid, Beckstein nicht zur Verantwortung zu ziehen seien. 30 Minuten später erklärte Carsten Klein, FDP-Vertreter im UA, konträr der CSU-Linie, dass für die zivilrechtliche Verfolgung des damaligen Verwaltungsrats alle Türen offen stünden, dem Vorstand der BayernLB stehe der Klageweg offen.

Mein direktes TV-Statement zu den beiden Pressekonferenzen von CSU und FDP hat münchen.tv unter folgender URL veröffentlich: http://www.muenchen-tv.de/o_toene/Sepp_Duerr-7110.html

Schon vor Beendigung: Untersuchungsausschuss ein voller Erfolg

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Die Versäumnisse und Pflichtverletzungen der Landesbank-Vorstände und Verwaltungsräte im Zusammenhang mit dem Kauf der Hypo Alpe Adria Skandalbank im Jahr 2007 sind so offensichtlich, dass selbst die CSU in ihrem gestern Donnerstag (10.02.11) präsentierten vorläufigen Abschlussbericht feststellen musste: 
Alle Verwaltungsratsmitglieder handelten sorgfaltswidrig. Alle Verwaltungsratsmitglieder handelten fahrlässig. Bei dem Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Naser und seinem Stellvertreter Prof. Dr. Faltlhauser ist grobe Fahrlässigkeit nicht auszuschließen.“
Diese Sätze aus CSU-Munde sind nicht freiwillig zu Papier gebracht worden, stammen nicht aus einem plötzlichen Eingeständnis eigener Fehlbarkeit – sie sind dennoch eine kleine Sensation. Die Verurteilung von Faltlhauser, Huber, Beckstein, Schmid, Hermann, Naser und Co. durch die eigenen Reihen ist die Kapitulation vor der erdrückenden Faktenlage einerseits, andererseits dem Druck des Koalitionspartners FDP geschuldet. Die Feststellung der „groben Fahrlässigkeit“ ist Voraussetzung für nun drohende Schadensersatzklagen der Bank gegen die damals Verantwortlichen Verwaltungsräte. Statt jedoch alle Verwaltungsräte, die für das HGAA-Debakel zu gleichen Teilen mitverantwortlich sind, zur Rechenschaft zu ziehen, haben sich CSU und FDP auf die Sündenböcke Faltlhauser und Naser geeinigt.
Über die weitere Vorgehensweise der Grünen und der Opposition demnächst mehr. Stay tuned!