Egal, wo man nicht kontrolliert – Faltlhauser im UA

>Wie gerade Naser “verteidigt” sich Faltlhauser fast wortgleich im heutigen UA. Hätte man vor dem verhängnisvollen Signing noch eine Verwaltungsratssondersitzung einberufen, so hätte man den gleichen Kaufbeschluss gefasst. Das ist bezeichnend für ihre Auffassung ihrer Sorgfaltspflichten: Denn ein wenn ein Kontrollorgan nicht kontrolliert, ist es egal, ob es dazu eine ordentliche Sitzung einberuft oder nicht.

“…wir haben immer ausreichend umfangreiche Papiere bekommen, bis auf eine Ausnahme…” Die Ausnahme war der Due Diligence Bericht, den die Verwaltungsräte aber auch nicht nachgefragt hatten.
Die anderen Ausnahmen sind Eckpunkte des Kaufvertrags, Sideletter, Sponsoring, Due Diligence Kroatien, absehbarer Kapitalbedarf, Derivateverluste, Hypo Consultants, Zusage an MAPS oder bei den ABS-Geschäften: Zielbeschluss, Ankaufsstopp, Ausschaltung des Risk Office: alles Punkte, bei denen der Vorstand die Verwaltungsräte nicht unterrichtete, diese aber auch nicht nachgefragt haben.

Neu war heute lediglich, dass Faltlhauser und Naser Schmidt nicht länger als den “korrektesten aller Vorstände” betrachten, sondern ihm alle Schuld zuschieben wollen. Ihre eigene Verantwortung ignorieren sie bis heute. Einmal mehr hat sich bestätigt: Die Verwaltungsräte haben dem Vorstand blind vertraut, ihn in keinem einzigen Fall kontrolliert, sondern schalten und walten lassen, wie er wollte. Bis das Milliardendebakel angerichtet war.

One Response to Egal, wo man nicht kontrolliert – Faltlhauser im UA

  1. >Flocki und sein Assistent Naser

    sind beide als total verfeigte, höchst gefährlich unfähige Totalversager in Nadelstreifen einzustufen. Noch vor einigen Monaten haben die Beiden und auch Georg Schmid den ehemaligen Bankchef Werner Schmidt als "erfahrensten Bankchef den man sich vorstellen kann", eingestuft bzw. ihn als Giganten aufgeblasen, in der Annahme, sich so besser hinter ihm verstecken und vor jeglicher Verantwortung drücken zu können.

    Als die blind vertrauenden CSU-Anti-Kontrolleure dann bemerkt haben, dass Verstecken zum Abstreifen der Verantwortung nicht ausreicht, haben sie Werner Schmidt die Alleinschuld zugeschoben. Schmidt hatte zuvor Faltlhauser und Naser eine Mitwisserschaft in Sachen Bestechung vorgeworfen. Nun wirft der dümmliche Naser Schmidt vor "Das ist ein normales Verhalten, erst streitet man alles ab. Später, wenn es eng wird, sagt man, die anderen sind mit schuld." und spricht dabei natürlich einzig und allein aus eigener Erfahrung.

    Es darf auch nicht vergessen werden, dass der hocharrogante Faltlhauser den Bankvorständen nach dem gescheiterten BAWAG-Kauf vorwarf "Ihr seid zu blöd eine Bank zu kaufen". Damit zerstörte er nicht nur jegliche vernünftige Zusammenarbeit, sondern setzte die Bankvorstände unter den Druck die HGAA unter allen Umständen zu kaufen. Ausserdem machte der für seine Dummdreistigkeit bekannte Faltlhauser damit klar, dass er selbst zu dumm ist, einen Bankkauf anzuschaffen.

    Noch ein paar Fragen mit Antworten:
    1.) Warum musste Faltlhauser zähneknirschend zugeben, die Aussage "Ihr seid zu blöd eine Bank zu kaufen" an die Vorstände gerichtet zu haben?

    Richtige Antwort: Weil er es mehreren Bankvorständen gegenüber geäussert hat und er gegen diese mit einem Abstreiten nicht durchkommen und damit noch unglaubwürdiger machen würde.

    2.) Warum können Faltlhauser und Naser nicht zugeben, von der Bestechung gewusst zu haben?

    Richtige Antwort: Weil sie dann nicht nur ihr Gesicht verlieren würden, sondern auch in Haftung genommen werden könnten.

    3.) Wo liegt der Hauptfehler bei der Aussage Faltlhausers und Nasers vor der Staatsanwaltschaft: "Es ist absurd zu dass sie bei einer Geburtstagsfeier, stehend, mit dem Sektglas in der Hand" Schmidts Pläne abgesegnet hätten.

    Richtige Antwort: Faltlhauser und Naser glaubten, sie könnten die Staatsanwälte mit gleicher Methode täuschen, wie die sie sonst die Wähler täuschen. Keiner der beiden widersprach Schmidts Behauptung, um nicht lügen zu müssen und deshalb stellten sie Schmidts Behauptungen als absurd und damit unglaubwürdig dar. Ausserdem haben sie zugegeben, dabei ein Sektglas in der Hand gehabt zu haben und damit wohl auch Alkohol im Blut.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Ex-Landesbankchef-belastet-CSU-Politiker-_arid,2132599_regid,2_puid,2_pageid,4289.html?et_cid=4&et_lid=5