>Nach Verhaftung eines Ex-Managers muss auch HGAA-Kauf neu bewertet werden

>Seit dieser Woche gebührt der zweifelhafte Titel Skandalbank nicht mehr nur der österreichischen Hypo Group Alpe Adria, sondern jetzt auch der BayernLB selbst: Die Staatsanwaltschaft geht ganz offensichtlich davon aus, dass sich ein hochrangiger Manager der Bayerischen Landesbank mit Millionensummen hat schmieren lassen. Sie hat den früheren Landesbank-Risikovorstands Gerhard Gribkowsky heute verhaftet.

Skandalbank BayernLB

Die BayernLB muss sich jetzt nicht nur fragen lassen, warum offenbar wieder einmal sämtliche Sicherungs- und Kontrollmechanismen versagt haben. Auch der Kauf der Hypo Group Alpe Adria muss nun möglicherweise in einem neuen Licht bewertet werden. Vielleicht war auch hier deutlich mehr kriminelle Energie im Spiel, als bislang bekannt. Die Verhaftung von Gribkowsky, immerhin auch eine der zentralen Figuren beim Kauf der österreichischen Bank, wird den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft eine zusätzliche Dynamik geben.

2 Responses to >Nach Verhaftung eines Ex-Managers muss auch HGAA-Kauf neu bewertet werden

  1. >Die Kontrolle der BayernLB-Vorstände durch die CSU-Totalversager aus dem Verwaltungsrat wurde ganz offensichtlich derart desinteressiert, ahnungslos, verantwortungslos, fahrlässig und sorgfaltspflichtverletzend ausgeführt und von Dummheit geprägt, dass man mehr von einer Anstiftung zur Untreue, Betrug und Bestechlichkeit sprechen sollte.

  2. >Auch der Skandal um Gribkowsky ist CSU-hausgemacht

    Der CSU-Totalversager Erwin Huber war es nämlich, der persönlich bei der Hypo-Vereinsbank vorsprach, um dem CSU-Spezi Leo Kirch zu einen Mrd.-Kredit zu verhelfen. Die bank lehnte jedoch ab.

    Also wurde die BayernLB politisch mißbraucht und Kirch einen 2 Mrd.-Kredit geben. Wie zu erwarten, ging Kirch pleite und die BayernLB hatte statt den 2 Mrd. plötzlich die Formel 1-Rechte von Kirch in der Hand. Diese wanderten dann ganz offensichtlich ohne eigene Bewertung für schlappe 678 Mio. € – wohl um zumindest einige hundert Mio. zu billig – dafür aber mit freundlicher Unterstützung von Gerhard Gribkowsky bei Bernie Ecclestone.

    Zuerst wurde die Bank von der CSU politisch mißbraucht, um CSU-Spezi Leo Kirch zu helfen. Dabei dürften die Bankvorstände wider besseren Wissens den Kredit abgenickt haben. Wenn schon nicht wirtschaftlich gearbeitet werden kann, warum also nicht daran selbst etwas verdienen, mag sich Gribkowsky gedacht haben. Ausserdem muss man sich vorstellen, dass die CSUler aus dem Verwaltungsrat ihre Arroganz, Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit und Dummdreistigkeit vor den BayernLB-Vorständen auslebten – Wegdösen, demontrativ unbeteiligt Zeitung lesen, durch Abwesenheit glänzen … Falthauser hat auch noch diesen Werner Schmidt zum Bankchef ernannt, der keinen PC in seinem Büro hatte, aber ein Mio.-Gehalt bekam. Auch sonst dürften Faltlhauser und die anderen CSU-Totalversager alle Einstellschrauben auf maximale Verdummung und Vergesindelung gedreht haben. In einem solchem Umfeld ist es fast zwangläufig, dass sich dann auch die Vorstände gewaltig überschätzen, ihre Macht mißbrauchen und die Bank als Selbstbedienungsladen ansehen. Die BayernLB wurde so zum Mrd.-Grab für den bayerischen Steuerzahler.