>Kronzeuge der CSU entzaubert

>Gerade liest Naser einen weiteren Monsterbrief (er hat keine Schuld…), dazu aber später!

Vor einer Stunde war Dirk Müller-Tronnier, der Leiter des Bankenbereichs von Ernst & Young bei uns im Untersuchungsausschuss. Müller-Tronnier? Er war mit der Due Diligence beim Kauf der HGAA gar nicht beteiligt. Warum also er im Untersuchungsausschuss?

Müller-Tronnier wurde anlässlich des überaus kritischen Linner Berichts vom Sommer 2009 von Frankfurt nach München in die von StMF Fahrenschon geleitete Verwaltungsratssitzung geladen. Er sollte erklären, warum die Kritik Linners nicht zutrifft und der Verwaltungsrat keinerlei Sorgfaltspflichten verletzt habe. Genau dies suggerieren nämlich Linners Zeilen, mit der Konsequenz, dass, wenn die Vorwürfe nicht widerlegt werden, der Weg zur Anzeige des Vorstands und Verwaltungsrats unumgänglich ist.

Wie wir wissen, zog Linner ihre Schlüsse zurück. Was war geschehen? Im Protokoll der VR-Sitzung sagt Fahrenschon: “Basis [für den Meinungsumschwung Linners] waren dabei die Erläuterungen von Herrn Müller-Tronnier von Ernst & Young zur Frage der Marktüblichkeit der Due Diligence. Daran konnte gezeigt werden, dass die Risikoabwägung umfangreich, ausreichend und umfassend der Kaufpreisentscheidung zugrunde gelegt wurde.”

Im Untersuchungsausschuss musste er zugeben, dass er zur konkreten Due Diligence, zur Risikoabwägung und zur Kaufpreisentscheidung gar nichts sagen konnte. Er wurde von Fahrenschon als Kronzeuge missbraucht, um Vorstand und Verwaltungsrat zu schützen.

One Response to >Kronzeuge der CSU entzaubert

  1. >Noch eine dumme Ausrede vom Vertuscher Georg Fahrenschon. Ich dachte, das wäre es schon mit den dummen Ausreden gewesen:

    http://www.abendzeitung.de/politik/151721

    Der Vertuscher Fahrenschon/CSU hat die Eigenschaft, sich bei seinen Täuschereien bis in die letzte Gehirnwindung schauen zu lassen.