>Erbärmliche Aussageverweigerung Nasers

>Es ist einfach erbärmlich, wie sich hier eine der Hauptfiguren im Milliardendesaster um die HGAA vor jeglicher Verantwortung drückt. Schließlich hat Naser noch vor kurzem getönt, er werde dem Ausschuss eine vierzigseitige Stellungnahme vortragen und hatte sich noch dazu intensive Gedanken um die Begleichung seiner Hotelrechnung für seine Zeugenladung gemacht.

Siegfried Naser hat bislang auch kein Problem gehabt, in Zeitungsinterviews seine Sicht der Dinge kund zu tun bzw. in einem Schreiben an seine früheren Sparkassenkollegen eine Abstimmung möglicher Aussagen anzuregen. Nun plötzlich bleibt der frühere CSU-Landrat den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern jegliche Erklärung dafür schuldig, warum die BayernLB unter seiner Führung fast vier Milliarden Euro für eine österreichische Skandalbank in den Sand gesetzt hat.

In Nasers Verhalten spiegelt sich die gleiche Arroganz wider, mit der die BayernLB in den Graben gefahren wurde. Ein deutlicheres Eingeständnis für sein eigenes Versagen hätte sich Naser nicht einfallen lassen können.

Wegen seiner Weigerung zur Aussage -immerhin gilt er (noch) nicht als Beschuldigter-, verhängte der Untersuchungsausschuss heute einstimmig das höchstmögliche Ordnungsgeld von EUR 1.000. Der nächste Schritt wäre Beugehaft bis zu 6 Monaten, schwiege er bei der der nächsten Ladung wiederholt. Seine Anwältin kündigte Einspruch an.

Immerhin erspart sich der Landtag für heute die von Naser heiß ersehnte Fahrtkostenerstattung!

6 Responses to >Erbärmliche Aussageverweigerung Nasers

  1. >Sehr erfreulich, dass der Untersuchungsausschuss seine Entscheidung EINSTIMMIG gefällt hat.

    Sehr bedauerlich, dass das höchstmögliche Ordnungsgeld nur 1.000 EUR beträgt. Wenn's nach mir ginge hätte man locker zwei Nullen dranhängen können!

  2. >Irgendein Sponsor wird sich schon finden.

  3. >Totale Verfeigung bei Naser
    Er hatte sehr, sehr lange Zeit, sich vorzubereiten, aber konnte sich doch keine Ausrede für sein Totalversagen und seine Verantwortungslosigkeit den Steuerzahlern gegenüber einfallen lassen. Also blieb ihm nur noch die "Tauchstation", d. h. die Klappe halten. Die Feigheit von Naser grenzt ja schon fast an Stoibers Feigheit.

  4. >Das mit der nicht erfolgenden Fahrtkostenerstattung wird Naser fast umbringen. Es sind rund 200 e für ihn, um die er schon vor Tagen winselte. Im Gegensatz dazu waren, sind und bleiben ihm die versenkten Mrd. für den Steuerzahler völlig egal.

    Naser ist ja inzwischen aus der CSU ausgetreten. Das lässt darauf schliessen, dass er trotz ganz offensichtlichen charakterlichen Verfalls, noch immer nicht ganz so verfallen ist wie "ewige CSUler", z. B. Lügenbaron Kurt Faltlhauser oder der Zerstöibte. Vielen Dank nochmals an Gaby Pauli für die Zerstoibung.

  5. >Zuerst mit weit geöffnetem Munde eine umfassende Aussage ankündigen, dann die Aussage verweigern und schliesslich aus sicherer Entfernung wieder die Aussage ankündigen. Naser ist aus meiner Sich ein "total verfeigter Lalli", wie er im Buche steht. Nebenbei zockt diese Witzfigur auch noch einige hundert tausend Euro pro Jahr für sein Totalversagen ab. Naser ist ein typisches CSU-Produkt aus der Kategorie "die Unfähigsten in Spitzenpositionen".

  6. >Der Einspruch Nasers wird hiermit abgelehnt. Ich fürchte, dass der total verfeigte Naser nur zusammen mit seiner Rechtsanwältin einen ganzen Duckmäuser ergibt. Zuerst hat er wegen seiner Fahrtkostenerstattung herumgewinselt und jetzt um eine Ausrede zu seiner Aussageverweigerung. An den 1000 € Ordnungsgeld wird er vor lauter Geldgier möglicherweise krepieren.