>Naser ist kein Frühaufsteher

>Zuerst schreibt Naser dem Bayerischen Landtag, dass er vor den Untersuchungsausschuss nur käme, wenn man ihm eine Nacht in München spendiert. Denn, so sein Brief, er wohne 30 Kilometer vom nächsten Bahnhof in Würzburg entfernt, und könne mit öffentlichen Verkehrsmitteln “nicht direkt von meiner Wohnung nach München reisen, um dort bis 09.30 Uhr einzutreffen.”

“Ich gehe davon aus, dass mir diese Kosten erstattet werden“, fügte er an. „Sollte das nicht der Fall sein, so lassen Sie mich das wissen, weil ich dann erst am 28. September 2010 um 6:30 Uhr losfahren und – je nach Verkehrslage – gegebenenfalls auch unpünktlich ankommen werde.“

Ich habe die Fakten geprüft:
In der Tat kann nicht jeder Sommeracher von seiner Wohnung in der Bocksbeutelstraße, der Bachussstraße, der Bocksbeutelherberge, dem Winzerhof oder anderen weinseligen Adressen in ein öffentliches Verkehrsmittel steigen und einfach in die Landeshauptstadt fahren. Es sind zuerst 14 Km nach Kitzingen mit dem Auto zurückzulegen. Von dort geht um 5.54 Uhr ein Regionalexpress nach Nürnberg mit direktem Anschluss nach München. Ankunft in München um 08.06 Uhr.

Wer früh aufsteht und Fahrpläne lesen kann [und natürlich Kaufverträge], ist klar im Vorteil!

Genauso arrogant und ignorant, wie sich Naser heute gegenüber Öffentlichkeit und Parlament aus seiner Verantwortung stehlen will, hat er sein Mandat bei der Landesbank wahrgenommen! Ich freu mich sehr auf die öffentliche Zeugenbefragung am Dienstag ab 09.30 Uhr im Bayerischen Landtag.

3 Responses to >Naser ist kein Frühaufsteher

  1. >Und wenn er nicht umsteigen will, kann er auch nach Würzburg fahren und dort erst um 06:03 Uhr in den ICE steigen, der ihn direkt nach München (an: 08:06 Uhr) bringt. Aber Herr Naser will ja erst um 06:30 Uhr losfahren…

  2. >Bitte auch ein Sektglas bereithalten, falls Naser dies verlangt. Er kann dann vorführen, warum es nach sein Aussage absurd sein solle, zu glauben, er und der Lügenbaron, hätten stehend mit dem Sektglas in der Hand (und Sekt in der Birne) bereits Ende Dezember 2006 "grünes Licht" zur Prüfung des HGAA-Kaufes gegeben.

    Wenn es bei Naser um das eigene Geld geht, sei der Betrag auch noch so klein, fängt er plötzlich zu denken an. Bei den Mrd., die von der BayernLB dank Nasers mitwirken versenkt wurden, hat er sich als dümmlicher, völlig verantwortungsloser Abnicker gezeigt. Naser ist genau wie jeder andere CSUler:

    Den ganzen Tag den persönlichen Vorteil suchen, egal wieviel Schaden er anderen dabei anrichtet.

  3. >Tja, die Freude der Befragung von Herrn Naser war ja leider nur kurz. Ich finde es gelinde gesagt eine Unverschämtheit, wie Herr Naser mit einem Untersuchungsausschuss im Namen der bayerischen Steuerzahler umgeht. Dem Ordnungsgeld hätte man ruhig noch zwei Nullen anhängen können!