>Eine "breiter angelegte Verteidigungsstrategie"…

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schlägt der ehemalige bayerische Finanzminister, der ehemalige CSU-Parteichef, der ehemalige BayernLB-Verwaltungsrat, der ehemalige _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ [Platzhalter für künftige Ehemalsposten] Erwin Huber seiner CSU im Interview mit der Passauer Neuen Presse vor.

Ich frage mich, wie kann eine solche „breite Verteidigungsstrategie“ aussehen? Eine Möglichkeit sehe ich da durchaus: Weiter versuchen, die Schuld am Desaster anderen in die Schuhe zu schieben! Weiter über Fehlentscheidungen und Fehlinvestitionen anderer zu reden!

Huber verkennt dabei völlig, dass es sich beim Kauf der Klagenfurter HGAA durch die BayernLB nicht um eine ökonomische Fehlentscheidung oder Fehlinvestition handelt [das natürlich auch], sondern dass es hier um Pflichtverletzungen der Organe und gravierende Mängel an den auch für die Verwaltungsräte geltenden Sorgfaltspflichten geht.

Auch sein Lamento, dass er den Posten als BayernLB-Verwaltungsrat nicht aus Eigeninteresse annahm, sondern weil es das Landesbank-Gesetz vorsah, wird niemanden zu Tränen rühren. Der Arme! Wer hat denn die Gesetze in den letzten Jahrzehnten mit absoluter Mehrheit im Landtag durchgeboxt? Wer hat sinnvolle Vorschläge der Grünen zur besseren Kontrolle der Landesbank regelmäßig abgelehnt? Einer war immer ganz vorne dabei: Erwin Huber

3 Responses to >Eine "breiter angelegte Verteidigungsstrategie"…

  1. Anonymous

    >Hubers "breiter angelegte Verteidigungsstrategie überlegen"

    Er hat bemerkt, dass die CSU auch im Fall des 3.75 Mrd.-BayernLB-Desasters nicht mehr ausreichend über Heuchelei, Lüge und Täuschung, sowie schwerste gefährliche Unfähigkeit und grenzenlose System-Dummheit hinwegtäuschen kann und deshalb langsam, aber sicher am Transparentwerden krepieren wird und zwar als grösste Schädlinge der bayerischen Geschichte.

    Huber sehnt eine breiter angelegte Verteidigungsstrategie vor allem für sich persönlich herbei. Er will die Unschuld vom Lande markieren, in dem er angibt, den Posten als Verwaltungsrat nicht aus Eigeninteresse angenommen zu haben, sondern weil es das Landesbank-Gesetz vorsah. Wenn der postengeile Kreuther Hinterzimmer-Putschist Huber kein Interesse am Verwaltungsrat-Posten hat, hätte er wegen Überforderung, Dummheit und/oder Lustlosigkeit jederzeit auf seinen Posten als Finanzminister verzichten können. Das Landesbank-Gesetz scheint ein von der CSU geschaffenes "freistaatliches Dummgesetz" zu sein, das postengeilen CSUlern Posten verleiht, die diese nur inne haben wollen, solange sie den Job zu Dekorations- und Profilierungszwecken vor sich herschieben können, aber nichts dafür tun müssen – Huber hat alle entscheidenden Verwaltungsratsitzungen zum HGAA-Kauf geschwänzt.

    CSU-typisch ist auch, dass Huber die Opposition bewirft, in dem er dieser eine Kampagne ohne Rücksicht auf rechtsstaatliche Ermittlungen unterstellt. Huber hätte es halt gerne, dass die in CSU-Händen befindliche Staatsanwaltschaft ihm den Persilschein ausstellt und auch Gutachten, die CSUler belasten, z. B. der Verpflichtung zu Schadenersatz, unter den Tisch gekehrt werden, wie das der Vertuscher Georg Fahrenschon/CSU bereits versucht hat.

    Huber lebt wir viele andere CSUler in Sachen Selbstbewusstsein am Rande des Existenzminimums. Er trat mit Beckstein als Tandem auf, weil die Beiden nur zusammen einen ganzen Duckmäuser ergeben.Beide sind auch typische Beispiele, dass bei der verfilzten CSU die Unfähigsten in Spitzenpositionen kommen und dort dann einen Schaden nach dem anderen anrichten. Der Normalbürger wird nach meiner persönlichen Erfahrung wie der letzte Dreck und wenn irgendwie möglich als Rechtlose behandelt. Typisch ist das Niederlügen und Niederbetrügen von CSU-Kritikern, möglichst mit Enteignung und Beraubung der Existenz, wobei der gesamte CSU-Filz mithilft.

  2. Anonymous

    >Man sollte Huber nun fragen, ob er auch den Posten als Leiter des Wirtschaftsausschusses nicht aus Eigeninteresse angenommen hat, sondern weil bei der CSU traditionell die Unfähigsten in Spitzenpositionen kommen. So eine durch und durch verheuchelter, gefährlich unfähiger Totalversager wie Huber, sollte schleunigst aus allen Ämtern befördert werden, damit er keinen weiteren Schaden anrichten kann. Mit dem gescheiterten Finanzminister Huber, der jetzt Leiter des Wirtschaftsausschusses ist, macht die CSU klar, dass sie über keinerlei wirtschafts- und finanzpolitische Kompetenz verfügt, ja sogar zu dumm ist, als Totalversager transparent gewordene Volksschädlinge von Spitzenpositionen fernzuhalten.

  3. Anonymous

    >Warum hat die grosse Volkstäuschungs- und Volksschädigungspartei CSU sinnvolle Vorschläge der Grünen zur besseren Kontrolle der Landesbank regelmäßig abgelehnt?

    1.) Weil an grenzenloser System-Dummheit leidende, schwerst gefährlich Unfähige keinerlei Kontrolle dulden, um nicht am Transparentwerden zu krepieren.

    2.) Weil die CSU die BayernLB als Hausbank verstanden und für politische Zwecke mißbraucht hat, z. B. für verlustbehaftete Prestigeprojekte oder Kreditgaben an Amigos. Allein mit Leo Kirch wurden 2 Mrd. versenkt.

    3.) Beckstein hätte bei Verwaltungsratsitzungen nicht Wegdösen und ein anderer CSU-Minister nicht demonstrativ unbeteilt Zeitung lesen können. Auch die Schwänzerei beim HGAA-Kauf hätten sich die CSUler nicht leisten können und der 3.75 Mrd. Schaden wäre verhindert worden.

    Ich glaube sogar, dass solche Totalversager wie Beckstein, Huber und Schmid die Verwaltungsratsitzungen aus Angst geschwänzt haben, um nicht als schwerst gefährlich Unfähige aufzufallen und ihre anderen Posten in Gefahr zu bringen.