>Bezahlen ohne anzuschaffen – Seehofer will nicht Chef sein

>Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat kein Problem damit, dass der neue Chef des Sparkassenverbandes Zellner und der neue BayernLB-Chef Häusler jeweils gut das Doppelte verdienen wie er. Zu Häusler meinte er jüngst bei dessen Amtseinführung: „Sie sind für 200 Milliarden verantwortlich, ich für einen Staatshaushalt von 40 Milliarden Euro. Das erklärt das unterschiedliche Gehalt.“

Ganz abgesehen davon, dass die Bilanz der Landesbank vor den jüngsten Milliarden-Verlusten mal bei 400 Milliarden lag:
Seehofer hat offensichtlich immer noch nicht kapiert, dass wir Bayern am Ende für all die Fehler der Landesbank-Vorstände geradestehen mussten und müssen. Wenn sich die Herren längst mit einem goldenen Handschlag in Höhe mehrerer Millionen von der Stätte ihres Wirkens verabschiedet haben, zahlen wir noch Jahre für ihre Machenschaften.

Auch die Sparkassen konnten sich nur so leicht vom Acker machen, obwohl die von ihnen entsandten Verwaltungsräte die BayernLB gleichberechtigt ins Debakel geritten haben, weil wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eingesprungen sind.

Wer zahlt, aber nicht anschafft, und dann auch noch mit der Hälfte des Gehaltes zufrieden ist, ist sein Geld nicht wert.

7 Responses to >Bezahlen ohne anzuschaffen – Seehofer will nicht Chef sein

  1. >Seehofer rechnet wie Beckstein
    Wenn er x-mal weniger verdient als ein anderer, darf er x-mal dümmer sein. Das ist genau die richtige Einstellung, um als Grossschädling in die bayerische Geschichte einzugehen.

    Bei Seehofer muss man auch noch hinzufügen, dass er mit der Einstellung "Das Erzählte reicht" herumläuft und mich deshalb mehr an die Sendung "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" erinnert, als an einen, der etwas leisten will. Er versprach sogar seinen Rücktritt für den Fall eines schlechteren Wahlergebnisses als Beckstein/Huber – der Fall trat ein, aber Seehofer brach in gewohnter Manier sein Versprechen.

  2. >Ein grosser Fehler, der insbesondere von CSUlern gemacht wird, ist die Annahme, dass das eigene Können direkt proportional zur Anzahl der Leute ist, die ein CSUler "unter sich" hat. Diese Annahme ist auch in CSU-geführten Behörden typisch, wie z. B. bayerischen Finanzämtern, deren Amtsleiter und stellvertretende Amtsleiter meist CSU-Mitglieder sind, sonst wären sie nicht Amtsleiter geworden. Leider ist den CSUlern noch nicht bekannt, dass genau diese CSU-Denkweise "je mehr Leute unter mir, desto mehr verstehe ich, also zurücklehnen" zu immer weiterem Leistungsverfall und in Kombination mit Verantwortungslosigkeit zu immer grösserer Dummdreistigkeit führt. Man braucht sich nur Faltlhauser anzusehen, der in völlig abgehobenem Zustand und getrieben von Ruhm- und Grossmannssucht maßgebend zu dem 3.75 Mrd.-Schaden "HGAA-Kauf" beigetragen hat, obwohl zuvor schon eine "Deppenwarnung" über ihn herausgegeben wurde, die ihm nahelegte, doch vor den Spiegel zu treten und den Spruch "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Dummdreisteste im ganzen Land" aufzusagen. Bei Faltlhauser ist auch das Problem, dass er stets von Schlagzeilen über sich, samt Foto und lobenden Text darum herum träumt und dabei meist vergißt, und tagsüber vergißt das Licht im Oberstübchen einzuschalten. Ein Normalbürger dürfte nach meiner Erfahrung für Faltlhauser das Unterste vom Untersten sein, jedenfalls nicht wert, um eine Antwort zu geben. Man darf auch nicht glauben, dass Leute wie Beckstein, Faltlhauser, Huber oder Georg Schmid nur beim HGAA-Kauf als schwerst gefährlich unfähige Totalversager auftraten, nein, es ist von 24/7-Unfähigkeit und Totalversagen auszugehen, denn derart Unfähige können ganz sicher nicht einen Schalter "gefährlich unfähig – normaler Menschenverstand" umlegen. Im Kopf dieser hohen CSU-Marionetten scheint als Antriebsfeder die Heuchelei, Lüge und Täuschung vorzuherrschen, die in einem Konzentrat von Dummdreistigkeit, gefährlicher Unfähigkeit, Profilierungs-Wahnsinn und dergleichen schwimmt.

    Dieser Seehofer heuchelt mit seiner Aussage über den BayernLB-Chef Häusler "Sie sind für 200 Milliarden verantwortlich, ich für einen Staatshaushalt von 40 Milliarden Euro. Das erklärt das unterschiedliche Gehalt." zudem noch den Bescheidenen vor und beweihräuchert sich selbst als 40 Mrd.-Verwalter. Hinzu kommt der Fehler des ganz offensichtlich blinden Vertrauens, weil Häusler mehr verdient und damit aus Sicht von CSUlern mehr versteht. Tatsächlich ist Seehofer aber schon bei der KFW, bekannt als dümmste Bank der Welt und bis heute mit Faltlhauser als Verwaltungsrat bestückt, als diletantischer Verwaltungsrat in Erscheinung getreten und er hat Fahrenschon auch ins Ohr gesäuselt, den Österreichern 825 Mio. Entsorgungsgebühr zu bezahlen, um die HGAA für einen symbolischen Euro loszuwerden und damit weiteren Schaden am finanzpolitischen Ruf der CSU abzuwenden. Dieser Seehofer und seine CSU-Konsorten werden irgendwann feststellen, dass es viel leichter ist, in grenzenloser Dummheit und ohne jegliches Dazulernen mehrere Mrd. im Ausland zu verbrennen, als selbst Geld zu erwirtschaften.

  3. >Seehofer sollte bei seiner Selbstüberschätzung "Ich der 40 Mrd.-Verwalter" nie vergessen, dass bei der CSU traditionell die Unfähigsten und Charakterlosesten in Spitzenpositionen kommen. Er selbst löste Beckstein und Huber ab, die als Tandem auftraten, weil die beiden nur zusammen einen ganzen Duckmäuser ergeben. Von dem rachsüchtigen Stoiber, der zuvor von Beckstein und Huber in einem Kreuther Hinterzimmer abserviert hatte, liess Seehofer seine Widersacher Beckstein und Huber abservieren, gegen die er zuvor wahlmässig verlor, und im Gegenzug machte Seehofer den Stoibergünstling und postengeilen Taktierer Söder zum Minister. Später reaktivierte Seehofer auch noch die aus den eigenen Reihen als "Abgrund von Lüge und Täuschung" bezeichnete Monika Hohlmeier und verschaffte ihr einen Posten im Europaparlament, wo seither nichts mehr von ihr zu hören ist. Ich rate Seehofer, die vor ihm stehende Strauss-Büste in den Müll zu werfen und sich das Buch von Wilhelm Schlötterer "Macht und Mißbrauch" durchzulesen, in dem die Wahrheit über Strauss zu lesen ist.

  4. >Seehofer auf der Flucht vor Anette Fröhlich

    http://www.abendzeitung.de/politik/180769

    Wie immer geht Seehofer unangenehmen Dingen aus dem Weg – selbst Anette Fröhlich warf ihm dies vor. Viel lieber ist es Seehofer, mit der Einstellung "Das Erzählte reicht" den Bürgern zwecks Stimmenfang mitten ins Gesicht zu heucheln. Vermutlich musste Fröhlich vom Besuch abgehalten werden, weil sich bei Seehofer sonst wieder eine Hängepartie entwickelt hätte, so wie dies auch bei seinem nicht eingehaltenen Rücktrittsversprechen war.

    Ich will Seehofer nicht als Hallodri und Nepper, Schlepper, Bauernfänger bezeichnen, weil die Gefahr besteht, dass es für ihn immer noch ein Lob wäre.

  5. >Seehofers Spott über das "Lazarett"

    http://www.bild.de/BILD/news/standards/berlin-intern/2010/04/21/seehofer-ex-geliebte-anette-froehlich.html

    Der "Lappen" Seehofer meidet sicher auch jegliches Zusammentreffen mit Anette gibt es für jeden CSUler nur die Flucht, um nicht als Heuchler, Lügner und Täuscher enttarnt zu werden. Natürlich darf auch die Flucht nicht direkt als solche sichtbar werden, also wird entsprechender Druck im Hintergrund ausgeübt und Fröhlich ausgeladen.

  6. >Stoiber ohne Erinnerungsvermögen

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/263/509396/text/

    Es handelt sich beim HGAA-Kauf ganz offensichtlich um einen politisch gewollten Kauf, ohne Rücksicht auf Verluste, Hauptsache die Ruhm- und Grossmannssucht von Stoiber, Faltlhauser und Co. wurden befriedigt.

    Das Vorgehen dürfte ähnlich gewesen sein, wie bei den politische gewollten Krediten, die von der BayernLB gegeben wurden und bei denen ebenfalls Mrd. zu Lasten des bayerischen Steuerzahlers versenkt wurden – allein 2 Mrd. gingen mit dem CSU-Spezi Leo Kirch verloren:

    http://www.youtube.com/watch?v=_LfteUDudaE

    Beim HGAA-Kauf schien es ähnlich. Es war gewollt, also konnte kommen, was wollte, es wurde gekauft.

  7. >Die Bezeichnung von über 60-jährigen ist ein typischer Spott des abgehobenen Seehofer. Seine Widersacher im Kampf um das Amt des CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsideneten Beckstein und Huber titulierte er als "Pygmäen":

    http://www.stern.de/politik/deutschland/csu-horst-seehofer-die-politische-ich-ag-640713.html

    In Anspielung auf den Kreuther Hinterzimmer-Putscvh legte der postengeile Seehofer seinen Widersachern bei der LTW 2008 die Meßlatte für eine "natürliche Legitimation" auf intrigante 52 %. Beckstein und Huber erreichten aber nur 43 %. Bei der BTW 2009 blieb der selbsternannte Heilsbringer Seehofer hinter diesem Ergebnis zurück, hielt aber sein Rücktrittsversprechen erwartungsgemäß nicht ein – es reichte dem aufgeblasenen 40 Mrd.-Verwalter Seehofer das Erzählte.