>Glück auf!

> Ich komme mir vor wie ein Kumpel untertage:
immer tiefer wühle ich mich rein in die ungeheuerlichen und uferlosen Machenschaften im Zusammenhang mit Kauf und Besitz der Kärntner HGAA durch die bayerische Landesbank. Über 100 Aktenordner mit insgesamt Zehntausenden von Seiten, die meisten davon Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft – allein das Umblättern dauert schon Stunden. Aber was ich zutage fördere, ist eben nicht irgendein wertvolles Metall. Bis jetzt bin ich unter all den Verantwortlichen noch auf keinen einzigen gestoßen, der sich wirklich verantwortungsbewusst verhalten hätte.

Schon vor dem Kauf haben sich Kriminelle bereichert: u.a. kroatische Mafiosi, Immobilienspekulanten, Waffenhändler und Geldwäscher. Die ungedeckten Schecks sind dann später geplatzt.
Durch den Kauf haben sich österreichische Adelsfamilien und deutsche Unternehmer um Tilo Berlin eine goldene Nase verdient.
Vorstände haben – die Staatsanwaltschaft ermittelt – nicht korrekt gearbeitet, vermutlich sogar absichtlich zum Schaden der Bank.
Und die Verwaltungsräte aus Sparkassenverband und CSU-Regierung, von Faltlhauser, Huber über Beckstein bis Schmidt, haben alles mit sich und der Bank machen lassen.

5 Responses to >Glück auf!

  1. >Bei den CSUlern aus dem BayernLB-Verwaltungsrat dürfte es sich um schwerst gefährlich unfähige Totalversager handeln, die sich dazu noch mit Verantwortungslosigkeit, Arroganz, Ruhm- und Grossmannssucht zum Geprelltwerden aufgedrängt haben. Da niemand so dumm und unfähig geboren sein kann, ist von einem systematischen Verdummungs- und Verfallsprozess innerhalb der CSU auszugehen, der keine Ausnahme zulässt.

    Diese HGAA mit den enthaltenen windigen, kriminellen Geschäften war unverkäuflicher Balast. Nur eine Diletantenvereiningung wie BayernLB/CSU, die mehrere Klassen unter Schildbürger-Niveau daherstolperte, konnte hier zugreifen und am Schluss 825 Mio. Entsorgungsgebühr löhnen, um den Sondermüll wieder abzustossen.

  2. >Nicht auf andere Kaufinteresenten reagiert

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/559356/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do

    Der Grund dürfte klar sein. Die Kärtner hätten die Karten gegenüber den anderen Kaufinteresenten auf den Tisch legen müssen, die windigen, kriminellen Geschäfte wären an die Oberfläche gedrungen und es wäre aus gewesen mit dem Verkauf, erst Recht mit einem überhöhten Kaufpreis, den die Diletantenvereinigung BayernLB/CSU anbot.

  3. >Der Druck auf Fahrenschons Parteifreunde, die er so intensiv mit seiner Vertuschung und Gutachtens-Umformung schützen wollte, steigt:

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/hgaa-bayernlb-kontrolleure-unter-druck;2565347

  4. >BayernLB entbindet Sven Hauke von der Wirtschaftsprüfungsgesellscvhaft PricewaterhouseCoopers nicht von seiner Verschwiegenheitspflicht und behindert so die Untersuchungen:

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/hypo/2337968/absage-ausschuss.story

    Und noch ein kleiner Geldwäscheverdacht:

    http://www.news.at/articles/1016/32/266943/geldwaescheverdacht-hypo-affaere-2-2-millionen-euro-privatstiftung

  5. >Beckstein kommt beim Täuschen seine Dummheit zuvor

    http://www.youtube.com/watch?v=S1lye4mC2H8