>Bankentribunal: Das Urteil

>Es schmerzt sehr, zusehen zu müssen, wie unfähige CSU-Politiker unsere Landesbank innerhalb weniger Jahre zu Grunde richteten, wie auch der ehemals 50%-Eigentümer “Bayerischer Sparkassenverband” milliardenschwere Spekulation und Größenwahn der Manager zuließ.

Statt in die Wirtschaft des Landes zu investieren, flossen so über knapp 10 Jahre Abermilliarden an Steuergeldern unwiederbringlich in alle Herren Länder (z.B. Kärnten, Kroatien, USA).
In dem Zusammenhang berichte ich, dass heute Vormittag um 10.00 Uhr das Urteil des Bankentribunals fiel. Vom 9. bis 11. April 2010 veranstaltete Attac Deutschland in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal, das die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchtete.
Beim tragischen Kapitel “Landesbanken” urteilten die Richter des Tribunal rund um den Wirtschaftsethiker Prof. Friedhelm Hengsbach folgerichtig:
Die Finanzwirtschaft ist grotesk überdimensioniert. Viele Banken haben gar keinen erkennbaren Geschäftszweck (IKB, Landesbanken) oder flüchteten in die Spekulation und den Eigenhandel, weil mit dem klassischen Bankgeschäft kaum Gewinn zu machen war. Der Finanzsektor muss schrumpfen und Eigenhandel verboten werden. Letztlich bedeutet dies: Die Privatbanken entwickeln ein Profil, wie die Sparkassen es schon haben. Sie dienen der Realwirtschaft.”

One Response to >Bankentribunal: Das Urteil

  1. >Landesbanken sind weniger Banken, sondern mehr Geldvernichtungsfabriken. Der Verwendungszweck der BayernLB schien "Befriedigung von aufgeblasenen, ruhm- und grossmannssüchtigen CSU-Politikern und Unterbringung weiterer gefährlich Unfähiger und Totalversager im Verwaltungsrat" zu sein.

    Die Kärntner haben ihre durch und durch ranzige und von windigen und kriminellen Machenschaften zerfressene Landesbank über die Landesgrenzen hinweg zweck Entlastung und Sanierung Kärntens an die Diletantenvereinigung BayernLB/CSU abgeschoben, die sich mit Arroganz, Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit und locker sitzenden bayerischen Steuergeldern zum Geprelltwerden aufdrängten.

    Der parteipolitisch motivierte Vertuscher Georg Fahrenschon/CSU, der bereits bezüglich des im Nachhinein entschärften Linner-Gutachtens als Vertuscher überführt wurde und nun mit dem Vertuschen seiner Vertuschung beschäftigt ist, will seine Parteifreunde nun als Betrugsopfer darstellen, um wenigstens etwas über deren gefährliche Unfähigkeit und Totalversagen hinwegzutäuschen und um Schaden von der CSU möglichst abzuwenden.

    Die Weichen für die weitere Geldvernichtung hat Fahrenschon auch schon gestellt – im Verwaltungsrat der BayernLB dürfen auch weiterhin nur CSUler sein. Ansonsten kann man sich Fahrenschon als einen dem Normalbürger gegenüber auftretenden höchstarroganten Ignoranten vorstellen, der von seinen Finanzbehörden jeden und alles niederlügen und niedermobben lässt, bevor ein Fehler zugegeben wird und der dazu in CSU-typischer Manier bequem die Tauchstation sucht und dem jegliche Schadensverursachung dabei völlig egal ist.