>Fahrenschon unter Druck – Wir legen Gutachten von Ernst & Young vor

>Finanzminister Fahrenschon übt sich gegenwärtig in Aktionismus: Er hat eine Wiener Anwaltskanzlei und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Prüfung von Schadenersatzansprüchen gegen die Verkäufer der Hypo Group Alpe Adria beauftragt, statt sich als Privatbeteiligter den Ermittlungen anzuschließen. Ohnehin kann die Landesbank angesichts des Kaufvertrags mit Schadenersatz nur dann rechnen, wenn den Verkäufern Betrug nachgewiesen werden kann.

Stattdessen hätte er spätestens im Juli vergangenen Jahres aktiv werden müssen. Da hatte der Verwaltungsrat der Landesbank Kenntnis vom Gutachten von Frau Linner, das den Kauf der HGAA übereilt und überteuert nannte und Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht anmahnte. Statt Schadenersatzansprüche zu prüfen hatte Fahrenschon damals nichts Eiligeres zu tun, als Frau Linner zur Erklärung zu zwingen, Konsequenzen seien „nicht angezeigt“. Ihr Gutachten haben wir Grünen Anfang Dezember veröffentlicht und Fahrenschon bereits einmal in die Bredouille gebracht.

Nun liegt uns der Zwischenbericht der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young mit dem Titel „Projekt Berthold“ vom 18. Mai vor, der die Kritik von Frau Linner voll bestätigt: Ernst & Young setzen den Wert der HGAA bei 2,4 Mrd. fest, d.h. dass die Landesbank selbst aus damaliger Sicht mindestens 400 Mio. € zuviel bezahlte. Außerdem fordert das Gutachten Kaufpreisabschläge von mindestens 200 Mio. wegen vieler offener Risiken. Aber statt sich abzusichern, haben Vorstand und Verwaltungsrat einem Knebelvertrag zugestimmt, der alle Nachforderungen ausschloss. Fahrenschon musste das Gutachten von Ernst & Young schon im Sommer kennen – aber er hat nicht gehandelt, sondern die Verantwortlichen gedeckt.

Statt sich noch länger gönnerhaft vor die CSU-Altvorderen zu stellen, die uns das Ganze eingebrockt haben, muss sich der Finanzminister endlich für die bayerischen SteuerzahlerInnen in die Bresche schmeißen. Und wenn er es nur darum tut, um seine eigene Haut zu retten.

7 Responses to >Fahrenschon unter Druck – Wir legen Gutachten von Ernst & Young vor

  1. >Der Vertuscher Georg Fahrenschon ist auch ein Totalversager
    Es war ein grosser Fehler von ihm, mit dem brisanten Linner-Gutachten, das Bankvorstände und Verwaltungsäte – viele davon CSUler – schwer belastete, auf ewige Tauchstation gehen zu wollen, um seine versagenden Parteifreunde zu decken. Gemeinsam mit diesen, ließ er das Linner-Gutachten sogar entschärfen, auch um sich den Offenlegungsdruck wenigstens etwas zu nehmen. Wie bei gefährlich Unfähigen üblich, wurde Fahrenschon nach halbjähriger Tauchstation der Vertuschung überführt, wollte dies aber mit geschlossenen Augen und der Aussage "Ich sehe den Vorwurf der Vertuschung nicht bestätigt" von sich weisen. Hier gibts mehr zu seiner dummen Ausrede, er hätte vor lauter Beschäftigung noch keine Zeit zur Vorlage gehabt, mit der er auch noch den Überbeschäftigten vorheuchelte:

    http://www.abendzeitung.de/politik/meinung/151695

    Mit seiner zweiten Ausrede, er habe nach der Entschärfung des Linner-Gutachtens keine Offenlegungspflicht mehr gesehen, unterstrich er die Dummheit seiner ersten Ausrede nochmals.

    Als frisch überführter Vertuscher ist er dann mit Kratzern im weiß-blauen Lack in Österreich angetreten, hat panikartig sämtliche HAGG-Anteile für einen symbolischen Euro zurückgegeben und den Österreichern noch 825 Mio. oben draufgelegt. Er musste sich nachsagen lassen, von den Österreichern am Nasenring durch die Manege geführt worden zu sein.

    Fahrenschon ist der Schaden für den bayerischen Steuerzahler völlig egal. Es geht ihm nur darum, Schaden von der CSU fern zu halten, koste es was es wolle. Deshalb ist er auch interessiert, den Österreichern irgend etwas anzuhängen, allerdings nicht wegen evtl. Schadenersatzforderungen, sondern um damit den Wählern vorzutäuschen, seine total versagenden Parteifreunde wären Opfer von Lug und Betrug gewesen. Richtig ist, dass sich die Diletantenvereinigung BayernLB/CSU durch Arroganz, Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit, Dummdreistigkeit und locker sitzenden bayerischen Steuergeldern zum Geprelltwerden aufgedrängt haben und die Österreicher dankend angenommen haben, nicht zuletzt durch den Vertrag "gekauft wie besichtigt". Ausserdem wurde wissentlich Risiko und Schrott gekauft. Ein Schadenersatzprozess kommt auch deshalb nicht in Frage, weil dabei die kapitale gefährliche Unfähigkeit und das Totalversagen der CSUler schonungslos von den Österreichern aufgedeckt würde. Also wird es für Fahrenschon beim Vorheucheln des Aufklärers bleiben, was er durch das Einschalten einer Rechtsanwalts- und Wirtschaftsprüfungskanzlei betreiben will.

    Gerade habe ich noch gelesen, Fahrenschon hätte die neuerlichen Vorwürfe der Vertuschung empört zurückgewiesen. Auch das ist natürlich Heuchelei zur Täuschung der Bürger, wobei bei CSUlern, die kurz vor dem Krepieren am Transparentwerden sind, auch immer mit einem gewissen Anteil an Selbsttäuschung zu rechnen ist. Fahrenschon stinkt es halt gewaltig, dass er nach seinem Vorheucheln des Aufklärers mit "Ich stehe für Aufklärung. Ich stehe für Transparenz" von der Tauchstation nach oben geholt und dabei klar und eindeutig der Vertuschung und Falschheit überführt wurde.

  2. >Das Blendwerk "entschärftes Linner-Gutachten"

    http://www.abendzeitung.de/politik/151721

    Zunächst ging der Vertuscher Georg Fahrenschon mit dem brisanten Linner-Gutachten auf Tauchstation. Doch der Offenlegungs-Druck in der Tiefe und die Belastung der Parteifreunde war zu groß. Nach 2 Monaten ließ Fahrenschon das brisante Gutachten unter Einwirkung der Belasteten und unter Meidung der Öffentlichkeit entschärfen.

    Wegen der eklatanten, von Linner aufgelisteten Mängel beim HGAA-Kauf, zweifelte sie in ihrem brisanten Bericht abschliessend an "ob die Beteiligten ihrer Sorgfaltspflicht gerecht wurden". Dieser Satz wurde bei der Entschärfung gestrichen und ist deshalb aus Sicht von Fahrenschon & Co als "ganz besonders vertuschungswürdig und druckmindernd" anzunehmen. Um möglichst auf ewiger Tauchstation bleiben zu können, brauchte Fahrenschon auch noch zu seiner persönlichen Absicherung ein "Konsequenzen sind nicht angezeigt".

    Man kann sich den gesamten Entschärfungsvorgang bildlich auch so vorstellen, dass ein paar mächtige, aber kleine Buben ihre Lehrerin unter Druck setzten und ihre für Totalversagen erhaltenen Sechser mit der Kombizange zu Einsern aufbiegen lassen wollten und dabei erwischt wurden, denn das brisante Gutachten einschliesslich daran begangener Umformarbeiten wurde auf Umwegen den Grünen zugespielt. Fahrenschon, der bereits von ewiger Tauchstation träumte, musste wegen Sauerstoffmangels "Alarmstufe rot" geben und den sofortigen Auftauch-Vorgang einleiten.

    Seither ist Fahrenschon damit beschäftigt, seine Vertuschung zu vertuschen und schreibt Pressemitteilungen und dergleichen, in denen er alles abstreitet. Getäuscht werden soll damit jener Teil der Bevölkerung, der sich nicht näher mit dem Fall beschäftigt. Beim anderen Teil der Bürger hat der dilettierende Fahrenschon längst ausgespielt.

    Vertuscher, Heuchler, Lügner und Täuscher sind in der CSU hoch angesehen und können mit weiteren Spitzenpositionen rechnen. Gefragt nach seiner persönlichen Verantwortung zum BayernLB-Desaster, kann es Fahrenschon auch einmal wie Stoiber machen.

    Umdrehen und stinkend auf Tauchstation gehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=WKPFeKYI4nU

  3. >Hinter Faltlhausers Aussage "Wir sind strategische, verlässliche, dauerhafte Partner, die auch wissen, dass die Österreicher das Geschäft auf dem Balkan weit besser verstehen als wir Deutsche"
    direkt nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages "Gekauft wie besichtigt, Verzicht auf Schadenersatz", verbirgt sich nicht nur die übliche Ruhmsucht, Dummdreistigkeit und Verantwortungslosigkeit von CSUlern, sondern auch das Geschäftsmodell:

    "Der bayerische Steuerzahler haftet für Verluste aus windigen und kriminellen Geschäften einer österreichischen Bank auf dem Balkan."

    So ein Modell kann man 1000-mal versuchen, es wird immer zum Totalschaden führen. Man darf beim HGAA-Kauf auch nie vergessen, dass der Zerstoibte bereits seinen Rücktritt angekündigt hatte und Faltlhauser auch schon im Abdanken begriffen war, wodurch die Sucht, sich ein Denkmal zu setzten, bei ruhm- und grossmannssüchtigen Witzfiguren nochmals gesteigert war.

  4. >Reich an Skandalen, knapp an Barem
    http://spreegurke.twoday.net/stories/6283237/

  5. >Einer der renommiertesten Wiener Wirtschaftsanwälte über die Chancen auf Schadenersatz:

    "Lassen Sie mich resümieren. Wenn die deutsche Gruppe, also die Käufergruppe, mit diesem Vertrag in das Licht von Gerichten tritt, so würde ich meinen, ist sogar die schwache Wintersonne in der Lage, diese Butter am Kopf zu schmelzen."

    http://www.youtube.com/watch?v=Cc9_9S5ffxE

  6. >Faltlhauser im BR:

    "Haider wollte verkaufen, um Geld zu bekommen. Das war eine Motivation. Dann wollte er auf keinen Fall, dass eine Wiener Bank einen Teil oder die Mehrheit seiner Hypo Alpe Adria bekommt. Und er hat immer nach meiner Beobachtung sehr stolz sich geäussert, dass er den grossen Bayern gewissermaßen einen Anteil verkaufen konnte. Dies war eine Genugtuung, dass er das den Bayern verkauft hat und nicht den hochinteressierten Wiener Banken."

    Entweder Faltlhauser lügt sich selbst an oder er hat wirklich bis heute nicht bemerkt, dass Haider ein paar Dumme suchte und ich rede hier von wirklich Dummen mit einem vollen Hirnplatten, denen er seine Schrottbank unter Ausschluß jeglicher Haftung und noch dazu zu einem überhöhten Kaufpreis zur Entlastung und Sanierung Kärntens unterjubeln konnte. Für Haider wäre es nie möglich gewesen, die marode HGAA im Inland, erst recht nicht ins verfeindete Wien, zu verkaufen, weil das zwangsweise Auffliegen des Lug und Betrugs und der damit verbundene Mrd.-Schaden sein politisches Ende bedeutet hätte. Er musste also auf wirklich dumme, verantwortungslose, quasi gelernte Deppen aus dem Ausland warten, die dann wie selbstverständlich daherstolperten. Haider ließ die ruhmsüchtigen Stoiber, Faltlhauser & Co über den Zustand der HGAA soweit als möglich von seinen Freunderln einseifen, suggerierte dazu noch hohes Interesse von Wiener Banken und ließ der atemberaubend unfähigen Diletantenvereinigung BayernLB/CSU im Schnellverfahren und per Gebrauchtwagen-Vertrag das marode Milliardengrab HGAA andrehen und auch danach systematisch weiter ausnehmen.

    Abschliessend ist noch zu sagen, dass der Freistaat Bayern und hier insbesondere die CSU noch vor dem HGAA-Kauf auf die Dummdreistigkeit und gefährliche Unfähigkeit des an Profilierungs-Wahnsinn leidenden Faltlhauser ausdrücklich hingewiesen und gewarnt wurde. Dass Faltlhauser jedoch so unbedarft ist, dass er bis heute das Haider-Spiel nicht durchschaut hat, hätte nicht einmal ich gedacht.