>Gefangen im Dilemma

>Der Puls steigt, die Nervosität der Mitspieler wird höher. Welche Mitspieler? Im Poker um die bessere juristische Ausgangssituation, beim Abladen der Milliardenfehler beim jeweils anderen, bringen sich die Zocker aus Kärnten und aus Bayern in Position:

Die Kärntner Seite tut alles, um die Schuld am Milliardenverlust bei den Bayern selbst abzuladen, bei den BayernLB-Vorständen und Politikern. Wolfgang Kulterer, der langjährige Vorstandsvorsitzende der HGAA, sagte dazu, dass die Bayern “jederzeit hätten aussteigen können”. Gleichzeitig belastet Kulterer in einer Zeugenaussage vor der Staatsanwalschaft Klagenfurt seine ehemaligen Managerkollegen und bezichtigt sie der jahrelangen Misswirtschaft.

Die Bayern, insbesondere StMF Fahrenschon, nehmen den Ball auf und hoffen, dass das Aufdecken von Misswirtschaft und Unregelmäßigkeiten bei der HGAA aus Zeiten vor dem Einstieg der BayernLB doch noch zu Schadenersatz oder einer Rückabwicklung des verheerenden Kaufs führen kann. Schön! Nur soll Fahrenschon nicht glauben, dies entlaste seine BayernLB´ler oder die CSU-Verwaltungsräte. Beim Kauf der HGAA lagen genug Schweinereien auf dem Tisch, quoll der Leichenkeller bereits über. Nur hatte man absichtlich weggesehen!

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