>Nasers Danaergeschenk zum Abschied

>Gerademal noch 4,18% von der Landesbank gehören den bayerischen Sparkassen. Ihrem oberster Chef Naser ist es Kraft seiner hervorragenden Aufsicht und Kontrolle mit zu verdanken, dass der ehemals stolze 50%-Anteil der Sparkassen auf knapp 4% abbröckelte. Je Jahr an der Spitze der Sparkassenorganisation verjubelte er somit durchschnittlich 5% der Anteile an der BayernLB. Bevor er nun seine diversen Vorstands- und Aufsichtspöstchen Ende Februar aufgab und er sich mit “Goldenem Handschlag” in die Pension verabschiedete, hinterließ er seinen Sparkassen ein Geschenk:

Er ließ die drei weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Ernst & Young, KPMG und Deloitte feststellen, dass die BayernLB auch heute noch einen höheren Wert als das durch den Freistaat Bayern zugeführte Kapital von 7+3 Mrd. Euro hat. Der Grund ist schnell erklärt: Nur durch eine hohe Wertfeststellung wurde vermieden, dass die beteiligten Sparkassen in Relation zum Freistaat nicht noch mehr Anteile haben abgeben müssen, zum anderen wird verhindert, dass die einzelnen Sparkassen ihre Beteiligung wertberichtigen müssen. Geht man von einem realen Wert der BayernLB nahe Null aus, so müssten alle bayerischen Sparkassen zusammen weitere 418 Mio. Euro an Abschreibungen verdauen. Die hohe Bewertung ist ein Danaergeschenk: ein Neuanfang wird erschwert, die Suppe auslöffeln, sprich die Beteiligung an der BayernLB in Höhe von 418 Mio. Euro abschreiben, wird den Sparkassen nicht erspart bleiben!

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